Mini-Referendariat


Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die DAG um angehende Deutschlehrkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden durch Mini-Referendariate und Intensiv-Sprachkurse gefördert.

Mini-Referendariate sind 4-8-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen stattfinden und an den heimischen Hochschulen als Schulpraktika anerkannt werden sollen. Es sollen Unterrichtskompetenz sowie Sprach- und aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.

2020 fanden zwei Mini-Referendariate statt, ein kurzes vom 29. Januar bis zum 28. Februar (tlw. als "Sprachkurs intensiv" vom 17. bis 28. Februar) und ein längeres vom 03. Februar bis 15. März, das aufgrund der Corona-Pandemie leicht verkürzt wurde.

Voraussichtlich im Oktober 2020 soll mit Rücksicht auf den Verlauf der Corona-Pandemie entschieden werden, wie 2021 mit Mini-Referendariaten und SPRINT-Kursen umgegangen werden soll.