Mini-Referendariat


Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die Deutsche Auslandsgesellschaft um angehende Deutschlehkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden über Mini-Referendariate gefördert.

Mini-Referendariate sind 4-8-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen mit Einbindung in den Lehrerfamilienalltag stattfinden und die an den heimischen Universitäten nach Möglichkeit offiziell als Schulpraktikum anerkannt werden. Neben der Unterrichtskompetenz sollen sowohl die Sprach- als auch aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden.

Das Vorhaben ist langfristig angelegt und wird, von der Deutschen Auslandsgesellschaft koordiniert, gemeinsam mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Deutschland sowie Hochschulen in Nord- und Nordosteuropa weiterentwickelt. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.

Die Mini-Referendariate werden in zwei Modellen angeboten: einem kurzen (ca. 4 Wochen) und einem langen (ca. 8 Wochen). Unten sind Beispielprogramme für beide Modelle zu finden.
Bislang beteiligte Länder: Dänemark, Estland, Finnland, Litauen, Polen, Russland, Schweden, Ukraine.

2020 finden zwei Mini-Referendariate statt, ein kurzes vom 29. Januar bis zum 28. Februar (tlw. als "Sprachkurs intensiv" vom 17. bis 28. Februar) und ein langes vom 03. Februar bis 25. März (hier nur Programm der Auftaktwoche).